Coromandel-Halbinsel: Tag 5 — Küstenstraßen, Holiday-Park-Rhythmus und Zeitloser Sommer
Nach der wilden Westküste rund um Piha fühlte sich der fünfte Tag deutlich ruhiger an.
Die Fahrt auf die Coromandel Peninsula wirkte wie ein Übergang – von der rauen Tasmansee zur ruhigeren Ostküste.
Die Fahrt – länger als sie aussieht
Die Straßen auf der Coromandel Peninsula sind landschaftlich schön, aber auch kurvig. Auf der Karte wirken die Entfernungen kurz, tatsächlich braucht man jedoch mehr Zeit als erwartet.
Unsere Roadtrip-Routine hatte sich inzwischen eingespielt: Hörbücher, Snackpausen und regelmäßige Stopps funktionierten gut.
Hot Water Beach
Unser erster Stopp auf der Coromandel Peninsula war Hot Water Beach. Der Strand ist bekannt für sein geothermales Wasser: Bei Niedrigwasser kann man im Sand graben und sich einen kleinen warmen Pool bauen. Geparkt haben wir auf dem Domain Road Carpark. Wir waren morgens bei Ebbe am Strand und es waren dort viele Parkplätze frei. Fußweg ca. 10 min bis dahin, wo sich alles abspielt.
Wir liehen uns eine Schaufel vor Ort und probierten es selbst aus. Besonders für Kinder macht es Spaß, gemeinsam zu graben und zu beobachten, wie warmes Wasser aus dem Sand aufsteigt.
Wichtig ist das Timing – das funktioniert nur etwa zwei Stunden vor und nach Niedrigwasser.
Hinweis für Familien
- Einige Stellen können sehr heiß sein
- Wasser immer zuerst testen, bevor Kinder hineingehen
Hahei
Nach dem Stopp am Hot Water Beach fuhren wir weiter nach Hahei, einem kleinen Küstenort mit einem ruhigen Strand und entspannter Atmosphäre.
Der Ort selbst ist überschaubar, eignet sich aber gut für eine Pause am Meer oder einen kurzen Spaziergang. Von hier starten viele Besucher zur Cathedral Cove, die man normalerweise zu Fuß erreicht.
Wir entschieden uns jedoch für eine andere Variante.
Whitianga – Bootstour zur Cathedral Cove
Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Whitianga. Von dort aus machten wir eine Bootstour entlang der Küste, bei der wir auch an der Cathedral Cove vorbeikamen.
Die Perspektive vom Wasser war besonders eindrucksvoll. Der große Felsbogen der Cathedral Cove wirkt vom Meer aus noch einmal anders, und man sieht gleichzeitig die umliegenden Buchten und Felsformationen entlang der Küste.
Für uns war das eine entspannte Möglichkeit, die Gegend zu sehen, ohne noch eine längere Wanderung zu machen.
Seabreeze Holiday Park – Ankommen im Rhythmus
Wir übernachteten im Seabreeze Holiday Park. Es war eine der schönsten Unterkünfte der Reise. Vielleicht auch wegen dem guten Restaurant direkt auf dem Campingplatz: The Family.
Touren & Aktivitäten
Praktische Infos – Tag 5
Fahren
- Piha zur Coromandel Peninsula: etwa 3–4 Stunden mit Pausen
Unterkunft
- Seabreeze Holiday Park, Whitianga — Familienfreundlicher Holiday Park mit Gemeinschaftsküche, Waschmöglichkeiten und Spielplatz
- In der Hochsaison (Dezember–Januar) empfiehlt sich eine Reservierung
- Mit dem Mobilfunkanbieter Spark wenig bis gar kein Empfang in dieser Gegend
Hot Water Beach
- Beste Zeit: etwa 2 Stunden vor und nach Niedrigwasser
- Wir hatten uns Schaufeln vor Ort bei anderen Besuchern geliehen. Man kann wohl aber auch in umliegenden Shops Schaufeln leihen
Restaurants & Cafes
- The Family (Restaurant direkt auf dem Campingplatz)
Cathedral Cove
- Bootstouren starten unter anderem in Whitianga
- Alternativ zu Fuß erreichbar von Hahei
Tipps
- Parkplatz Hot Water Beach → Domain Road Carpark
- Parkplatz Hahei → Cathedral Cove Park and Ride