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Piha: Tag 4 — Schwarzer Sand, Dramatische Klippen und eine Natur, die einen Demütig Macht

3 min read Piha
Piha: Tag 4 — Schwarzer Sand, Dramatische Klippen und eine Natur, die einen Demütig Macht

Nach dem sanften Türkis von Tawharanui fühlte sich Piha an wie das Betreten eines vollkommen anderen Neuseelands.

Die Fahrt von Leigh zurück Richtung Auckland und dann westwärts nach Piha führte uns durch kurvenreiche Waldstraßen. Der letzte Abschnitt fällt dramatisch zur Tasman-See ab — und plötzlich sieht man es: schwarzer Sand, wilde Brandung, der Lion Rock, der aus dem Strand aufsteigt.

Piha begrüßt einen nicht sanft. Es fordert Respekt.

Erster Eindruck von Piha

Der Sand ist vulkanisch schwarz — warm unter den Füßen und beeindruckend gegen den weißen Schaum der Wellen.

Die Tasman-See ist kraftvoll. Schwimmen hier erfordert Vorsicht. Die Rettungsschwimmer sind streng — zu Recht. Strömungen sind real.

Wir kamen nicht für einen entspannten Badeausflug. Wir kamen für das Spektakel.

Die Kinder bemerkten sofort, wie anders es sich anfühlte verglichen mit den ruhigen Stränden der Ostküste. Die Wellen lauter. Der Wind stärker. Die Dimensionen größer.

Mercer Bay Loop – Klippen und Perspektive

Bevor wir uns richtig eingewöhnten, fuhren wir ein kurzes Stück zum Mercer Bay Loop.

Es ist ein relativ kurzer Rundweg, mit Kindern machbar, aber er wirkt großartig. Steile Klippen fallen ins Meer. Der Wind rauscht an den Ohren vorbei. Das Meer erstreckt sich endlos zum Horizont.

Das war einer jener Spaziergänge, auf denen wir immer wieder sagten: „Schau mal hier.” „Warte, schau mal dort.”

Und die Kinder überraschten uns — sie meckerten nicht. Sie waren neugierig.

Familientipp

  • Kinder an Klippenrändern im Auge behalten.
  • Der Weg ist kurz (ca. 1 km Rundweg), aber die Absturzkanten sind erheblich.
  • Wasser mitbringen — es kann windig und exponiert sein.

Kein langer Hike, aber er liefert Eindruck.

Kitekite Falls – Der Perfekte Familien-Hike

Später an diesem Tag gingen wir zu den Kitekite Falls — und das wurde zu einem der lohnendsten Ausflüge der Nordinsel.

Der Weg ist etwa 2,5 km hin und zurück durch üppiges einheimisches Buschland. Der Pfad ist überwiegend einfach, mit ein paar steileren Abschnitten, aber absolut mit Kindern machbar.

Der Wald fühlte sich dicht und lebendig an. Überall Farne. Vogelrufe.

Als der Wasserfall schließlich erscheint, fühlt er sich verdient an.

Die Kitekite Falls stürzen in mehreren Stufen herab, eingerahmt von Grün. Das Becken darunter ist kühl und erfrischend (aber kalt). Einige mutige Schwimmer sprangen hinein.

Die Kinder waren stolz. Sie hatten es erwandert. Sie hatten es erreicht.

Und wir spürten wieder eine Veränderung: Gemeinsame Anstrengung schafft stärkere Erinnerungen.

Praktische Infos – Tag 4

Fahren

  • Leigh nach Piha: ca. 2–2,5 Stunden je nach Route und Verkehr
  • Der letzte Abschnitt ist schmal und kurvenreich — vorsichtig fahren

Übernachtung

Strandsicherheit

  • Nur zwischen den roten und gelben Flaggen schwimmen
  • Starke Strömungen — kein gemütlicher Badestrand

Kitekite Falls

  • ~45–60 Minuten Gehzeit hin und zurück mit Kindern
  • Feste Schuhe empfohlen
  • Insektenschutzmittel mitbringen

Tipps

  • An der Einfahrt steht ein Hinweis, dass die Schranke nachts geschlossen ist – bei unserem Aufenthalt war das jedoch nicht der Fall.

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