Transport-Notizen für Neuseeland mit Kindern
Transport-Notizen für Neuseeland mit Kindern
Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Fortbewegungsmöglichkeiten in Neuseeland mit Kindern — wie man zwischen Mietwagen, Campervan, Bus und Ridesharing wählt, und was man erwarten kann.
Die richtige Hauptfortbewegung wählen
Für die meisten Familien geht es um die Wahl zwischen Mietwagen, Campervan oder Busse und organisierte Touren. Ein Campervan bietet maximale Flexibilität — Bett und Küche immer dabei, und Kinder lieben das Abenteuer — auf Kosten eines größeren Fahrzeugs und langsamerer Reisetage.
Ein normaler Mietwagen funktioniert gut, wenn man lieber in Motels oder Appartements übernachtet und von einer Basis aus Tagesausflüge unternimmt. Busse und Touren können Lücken füllen, erreichen aber selten die schönsten Wanderwege und abgelegenen Strände, die Neuseeland so besonders machen — daher fahren die meisten Familien irgendwie selbst.
Fahren & Linksverkehr
Wer rechts fahren gewohnt ist, braucht ein paar Tage, bis sich Neuseelands Linksverkehr natürlich anfühlt. Kreuzungen und Kreisverkehre sind die häufigsten Fehlerquellen — das Mantra „links halten, rechts schauen” so lange wiederholen, bis es automatisch läuft.
Die Straßen sind generell gut gepflegt, aber oft schmal und kurvenreich, besonders auf der Südinsel. Google Maps’ optimistischen Zeitangaben nicht vertrauen; extra Zeit für langsame Straßen, Fotostopps und Kinderpausen einplanen. Für einen ausführlichen Blick auf Verkehrsregeln, Campervan-Tipps und Panorama-Strecken unseren gesonderten Tipp zum Autofahren in Neuseeland mit Kindern lesen.
Campervanleben unterwegs
Mit dem Campervan durch Neuseeland zu reisen ist eine der schönsten Familienarten, das Land zu sehen — aber es verändert die Tagesplanung. Morgens Zeit einplanen fürs Einpacken, Sichern aller Gegenstände im Van und das Entleeren oder Auffüllen der Tanks wenn nötig — einen Campingplatz zu verlassen dauert immer länger als ein Hotel.
Starker Wind und steile Bergpässe sind häufig, daher beide Hände am Steuer und bei langen Gefällestrecken niedrigen Gang einlegen. Für die Bordtoilette Chemietoiletten-Tabs im Angelsport- oder Outdoor-Geschäft kaufen — kompakter, einfacher zu nutzen und oft günstiger als am Mietschalter.
Busse & öffentlicher Nahverkehr
Der öffentliche Nahverkehr funktioniert in manchen Städten recht gut, die Abdeckung außerhalb der größeren Zentren ist jedoch begrenzt, und die Fahrpläne passen vielleicht nicht zum Kinderrhythmus. Busse als Ergänzung zum Hauptverkehrsmittel betrachten, nicht als primäres Transportmittel.
Auf Strecken, wo Busse sinnvoll sind, extra Zeit für das An- und Abfahren der Haltestellen mit Kindern einplanen, und immer Snacks und Unterhaltung parat haben — an einer frischen Bushaltestelle mit hungrigen Kindern warten macht niemandem Spaß.
Ridesharing & Taxis
In größeren Städten ist Uber oft der einfachste Weg für kurze Strecken mit Kindern — besonders am Anfang oder Ende eines langen Reisetages, wenn alle müde sind. Es ist schneller als das lokale Busnetz zu verstehen und kann für den gelegentlichen Stadttag günstiger als ein Mietwagen sein.
Neuseeland hat eine besondere Regel, dass Kinder in Taxis gesetzlich keinen Sicherheitsgurt tragen müssen — aus Sicherheitsgründen ist es aber trotzdem besser, wenn sie es tun. Wer weiß, dass er häufig Taxis oder Ridesharing nutzen wird, sollte einen kompakten, reisetauglichen Kindersitz oder Sitzerhöher mitführen.